Die Hüfte bildet quasi den Dreh- und Angelpunkt aller Bewegungen im Zusammenspiel von Ober- und Unterkörper.
Genau das ist zum Beispiel auch der kritische Bewegungsbereich, wenn es um Rückenbeschwerden geht. Beim Sitzen, Vorbeugen oder in der Hocke kommt da ein zweiter Dreh- und Angelpunkt zur Geltung, die Hüftbeugemuskulatur.
Entdecke deine Problemzonen um die Hüfte
Es geht grundsätzlich bei der Beweglichkeit darum, ob der Bewegungsumfang eingeschränkt ist oder nicht. Das kann man dann feststellen, wenn man unterschiedliche Bewegungen macht.
Wenn man sich selbst mal beobachtet, dann kann man typische Bewegungsmuster feststellen, nämlich Sitzen, Stehen und Gehen.
Je nach Beruf oder Hobby kommen dann vielleicht weitere Bewegungen dazu, die jedoch häufig sehr ähnlich sind (z.B. Knien oder in der Hocke....).
Der Ausgleich macht den Unterschied
Meistens entstehen die Probleme im Bewegungsapparat aufgrund mangelnden Ausgleiches.
In der Regel besteht eine Bewegung durch 2 gegensätzliche Aktion, nämlich ein aktiver Spieler spannt sich an und gleichzeitig entspannt sich der Gegenspieler passiv durch Dehnung.
Im folgenden Schauspiel dargestellt.
Problematisch ist also nur, wenn dieses Wechselspiel immer nur in gleicher Weise stattfindet, z.B. beim Sitzen. Der entsprechende Ausgleich für "Hüftmuskulatur" wäre also den Oberschenkel mal nach hinten zu bewegen, so wie beim Ausfallschritt.

Jetzt ran an einfache Übungen, die einfach helfen
Schau dir die folgenden 4 einfachen Übungen an. Gerade die Älteren unter uns dürften die Übungen alle schon mal im Sportunterricht gemacht haben.
Es geht zunächst darum, diese Übungen einfach mal zu machen und das kontrolliert und bewusst.

Es geht um Körpergefühl und Regelmässigkeit
Wenn man die Übungen regelmäsig und bewusst macht, dann spürt man die benutzten Bereiche und stellt auch schnell fest, ob man dabei Probleme hat oder nicht.
Das Ziel sollte sein, dass die Übungen ohne große Einschränkungen machbar sind und vor allem schmerzfrei.
Suche dir deine Problemzonen
- Man muss garnicht viel machen, sondern einfach nur regelmässig.
- Du wirst ein Körpergefühl entwickeln. Höre darauf und finde dein Verbesserungspotential.
- Konzentriere dich auf die Übungen, die nicht so gut gehen. Mache sie ruhiger häufiger mal zwischendurch.
- Mache die Übungen grundsätzlich zwischendurch, wenn du den Bedarf spürst (z.B. als Verspannungen)
Wie könnte es weitergehen?
Der Körper braucht immer einen Ausgleich von seinen täglichen Belastungen.
Wie das am einfachsten geht, ohne notwendige Trainingszeiten einplanen zu müssen, das zeige ich dir im folgenden Gratis-Kurs.
Fit ohne Training mit dem 5-Minuten Lifestyle
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Hast du Schmerzen oder deutliche Bewegungseinschränkungen?
Dann würde ich dir unbedingt zu einer Selbsttherapie raten.
Suche dir einfach den entsprechenden Körperbereich aus und starte direkt. Jederzeit und überall.






