Während wir im letzten Artikel die Bedeutung der Liegestütze für den Oberkörper usw. besprochen haben, liegt unser Fokus heute bei der Kniebeuge für den Unterkörper.

Beweglichkeit und Kraft sind für den Tagesablauf des Menschen essentiell. Vom Gang zur Toilette bis zum Anziehen oder das Überwinden von Hindernissen wie Bordsteine, Treppenstufen oder Verkehrsmittel aller Art.

Auch wenn man überall die vielfältigsten Übungsprogramme finden kann, so beschränken wir uns hier auf die Königsübung - die Kniebeuge. 

Nicht mehr und nicht weniger ist notwendig.

Die Kniebeuge im Alter - und für die Unsportlichen

Die Kniebeuge für Gewährleistung der Fortbewegung

Mit der Liegestütze wollten wir die Flexibilität und Kraft trainieren, um uns bei einem drohenden Sturz noch irgendwo (z.B. am Treppengeländer) festhalten bzw. abfangen zu können.

Mit der Kniebeuge wollen wir verhindern, dass wir durch Kraft und Beweglichkeit garnicht erst in eine Sturzgefahr kommen.
Selbst wenn wir ins Stolpern kommen, so können wir durch die vorhandene Beweglichkeit und noch durch Gewichtsverlagerung abfangen.

Die richtige Kniebeuge ist das Endziel

Keine Angst, wenn du bisher wenig aktiv warst und du noch nichts mit einer Kniebeuge anfangen kannst.

Wie immer gilt es den ersten Schritt zu machen und der ist für die allermeisten Menschen gut machbar. Wie das ganze aussehen kann sehen wir hier:

Der Weg zur Kniebeuge ist ein Prozess in mehreren Schritten

Eine Übung für Körper und Geist

Der Fokus bei der Kniebeuge liegt im Bereich von Fuß bis Hüfte und untere Lendenwirbelsäule. Somit hindern Probleme in diesem Bereich die Fortbewegung und damit die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben.

Die Folgen daraus wirken sich meist früher oder später an dem Verlust von sozialen Kontakten in alle Facetten.

Mit stetig steigender Unbeweglichkeit steigt die Entstehung bzw. Fortschreiten von Arthrose in den mangelhaft genutzten Gelenken.
Wichtig: Knorpel im Gelenk ernährt sich nur, wenn der mögliche Bewegungsumfang regelmässig ausgenutzt wird (s. Artikel "Arthroselüge").

Vermutlich kannst du dir vorstellen, was mental mit dem Mensch passiert, wenn er sich dem sozialen Umfeld nicht mehr widmen kann. Viele Menschen flüchten sich dann in soziale Medien, was jedoch selten ein adäquater Ersatz für echte zwischenmenschliche Kontakte darstellt.

Wie könnte es weitergehen?

Wenn du Schmerzen hast oder sich trotz Übungen die Beweglichkeit nicht verbessern will, solltest du über eine Selbsttherapie nachdenken.
Hintergrund ist der, dass sich über Jahrzehnten aufgebaute Verkürzungen nur noch therapeutisch beseitigen lassen. Die Selbsttherapien sind auch für akute Schmerzzustände gemacht, denn man therapiert im Ruhezustand - es sind keine "Übungssammlungen". Du lernst gezielt selbst Hand anzulegen.

Tägliche Verspannungen zwischendurch beseitigen

Ein guter Einstieg in ein aktives Leben trotz Zeitmangel, Stress etc. könnte der folgende Gratiskurs sein:
 Fit ohne Training.

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