Eine faszinierende und zugleich rätselhafte Eigenschaft des menschlichen Körpers ist seine Fähigkeit zur Selbstheilung. 

Seit Jahrhunderten versuchen Forscher, Ärzte und Wissenschaftler die Geheimnisse dieser erstaunlichen Fähigkeit zu entschlüsseln. In den letzten Jahrzehnten ist dabei insbesondere der sogenannte Placebo-Effekt in den Fokus gerückt, der zeigt, wie der Glaube an Heilung tatsächlich eine messbare Wirkung auf den Körper haben kann.

Der Placebo-Effekt bezieht sich auf die positive Veränderung, die bei einem Patienten auftritt, nachdem er eine Scheinbehandlung erhalten hat, die keinerlei medizinischen Wert hat.

Es kann sich dabei um eine wirkungslose Pille, eine Scheinoperation oder eine andere Form der Behandlung handeln, bei der der Patient glaubt, dass ihm geholfen wird.

Erstaunlicherweise können solche Placebos tatsächlich Symptome lindern, Schmerzen reduzieren und sogar den Heilungsprozess beschleunigen.

Der Placebo Effekt enthüllt

Die Wirkungsweise des Placebo-Effekts ist noch nicht vollständig verstanden, aber Studien haben gezeigt, dass unser Gehirn und unser Geist eine zentrale Rolle dabei spielen.

Der Glaube an die Wirksamkeit der Behandlung kann die Freisetzung von körpereigenen Substanzen wie Endorphinen oder anderen neurochemischen Stoffen auslösen, die schmerzlindernd oder entzündungshemmend wirken.

Zudem kann der Placebo-Effekt die Erwartungen und die Motivation des Patienten beeinflussen, was sich wiederum auf den gesamten Heilungsprozess auswirkt.

Der Hippokratische Eid der Ärzte beinhaltet sinngemäß:
Keine Behandlung, bis der Patient bereit ist sich selbst zu helfen

Allerdings ist der Placebo-Effekt nicht nur auf medizinische Behandlungen beschränkt. Er kann auch in anderen Bereichen des Lebens auftreten, zum Beispiel bei der Verbesserung der Leistungsfähigkeit im Sport. 

Tauchen wir also ein in die faszinierende Welt des Placebo-Effekts und entdecken wir, wie der Glaube an Heilung tatsächlich eine transformative Kraft entfalten kann.


Vor der Heilung steht die Krankheit

Wenn ich spontan sagen sollte, was man unter einer Krankheit versteht, dann müßte ich ehrlich gesagt kurz nachdenken.

Da fallen mir irgendwelche organische Krankheiten, gebrochene Knochen, psychische Erkrankungen usw. ein. Vielleicht ist es der Zustand, in dem der Körper nicht in einem normalen, ausgeglichenen Zustand ist und irgendwelche Symptome zeigt.

Um es möglichst unkompliziert zu machen, betrachten wir als "klassische" Krankheit auch Verletzungen wie die einfache Schürfwunden oder auch größere, die den Einsatz von Nadel und Faden vonnöten machen.

Die Schulmedizin versucht, aufgrund von Symptomen auf eine passende Krankheit zu schließen.
Was hier irgendwie logisch klingt, beinhaltet aber auch eine Gefahr, nämlich das Verständnis der Ursache des Symptoms nicht zu erkennen. Die Folge ist eine Therapie nach dem Prinzip von "Trial & Error".

Klingt das komisch?

Wenn wir uns Krankheitsbilder betrachten betrachten, dann fallen uns unzählige Krankheiten auf, die man logisch nicht erklären kann. Beispielsweise Fibromyalgie.
Dies ist eine idiopathische Erkrankung, d.h. man hat keinerlei Vorstellung davon, wie es dazu kommt.
Insofern gibt es auch keine Therapie der Ursache. 

Ähnlich verhält es sich mit Krebs. Man weiß es nicht, vermutet toxische Stoffe (Rauchen...), Immunschwächen  oder genetische Konstellationen. 

An dieser Stelle möchte nur mal einwerfen, dass laut Untersuchungen nur etwas 1-2 Prozent aller Krankheiten auf Gendefekte zurückzuführen sind.


Das Gegenteil von Krankheit wäre dann Gesundheit.

Wir wissen aber auch, dass der Körper aus Milliarden von Zellen besteht, von denen Millionen jede Minute sterben und gleichzeitig neue gebildet werden.

Im Körper passiert permanent so viel, von dem wir überhaupt nichts mitbekommen.

Frage ist also, wie kann ich da von Gesundheit sprechen, wenn permanent unzählbare Vorgänge und Reparaturprozesse vonstatten gehen. Genau. Es geht nicht.

Heilung oder Selbstheilung

Wann sprechen wir von Heilung, Selbstheilung oder Placebo?

Diese Frage nach Unterscheidung klingt vielleicht übertrieben, ist aber wichtig für das bessere Verständnis.

Von einer Heilung sprechen wir typischerweise, wenn wir eine Krankheit durch eine Therapie (medikamentös, chirurgisch, psychotherapeutisch oder körperlich/manuell) erfolgreich behandelt haben.

Bei der Selbstheilung dagegen, denken wir spontan an "was von selbst kommt, geht auch von selbst wieder". Der Körper wird es schon richten und vielleicht haben wir ihn mit einfachen "Hausmitteln" dabei etwas unterstützt.

Wir würden vermutlich nicht auf die Idee kommen, bei einer leichten Erkältung von Heilung zu sprechen.
In diesem Fall verlassen wir uns vielleicht auf unser Immunsystem, weshalb wir dies oft im Zusammenhang mit Selbstheilung gleichsetzen.

Jetzt wird es spannend, denn es kommt der...   Placebo-Effekt.

Vom Placebo-Effekt sprechen wir, wenn es durch eine Scheinbehandlung ("Zuckerpille", Schein-OP) zu einer (Selbst-) Heilung kommt.

Jeder kann für sich entscheiden, ob er den Placebo-Effekt als "geniale Wunderwirkung des Körpers" oder als "Betrug am Patienten" bezeichnet.

Es gibt Wissenschaftler die behaupten, dass die Wirkung bei einem Großteil aller Medikamente ausschließlich auf dem Placebo-Effekt beruht.

Wenn man es neutral betrachet, dann ist der Placebo-Effekt
eine Selbstheilung ohne oder mit
schulmedizinischer Intervention

Worin liegt aber nun der Schlüssel, um diesen Effekt stets und erfolgreich einzusetzen?

Wir müssen uns klar machen, die medizinische Forschung sehr kostspielig ist und nie ganzheitlich.
Damit ist einerseits gemeint, dass die Kosten der Forschung fast ausschließlich durch Pharma-Firmen oder entspechende Stiftungen kommt und andererseits das Kerngeschäft im Verkauf von Medikamenten ist.

Dies ist aus meiner Sicht legitim und nicht zu verteufeln.

Aus Sicht des Patienten ist es natürlich katastrophal, wenn Profit vor Gesundheit steht.

Was würdest Du sagen, wenn es ein Mittel gegen Malaria gäbe, das in max. 2 Tagen heilt, so gut wie nichts kostet und keine Nebenwirkungen hat. Stimmt, das wäre unglaublich und noch unglaublicher, wenn es nicht eingesetzt würde.

Der Placebo-Effekt aus Sicht der Epigenetik

So erklären Epigenetiker den Placebo-Effekt

Die Schulmedizin versucht seit vielen Jahren, hinter das Geheimnis des genetischen Codes zu kommen.
Die Idee ist simpel. Wenn etwas im Körper nicht stimmt, dann ändern ich den genetischen Schlüssel für diese Körperfunktion und alles ist wieder in Ordnung.

Ein Trugschluss.

Schon in den sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts machte zum Beispiel ein Wissenschaftler Versuche mit Stammzellen. Er packte eine Stammzelle in eine Petrischale mit einer Nährlösung und beobachtete, wie sich die Stammzelle Stunde um Stunde vermehrt.

Das interessante dabei war, dass er dies parallel mit mehreren gleichen Stammzellen in mehreren Petrischalen mit jeweils unterschiedlicher Nährlösung tat.
Das Ergebnis nach 1 Woche faszinierte ihn, denn aus gleichen Stammzellen entwickelten sich in einen Fall  Muskelzellen, im zweiten Knochenzellen und im Dritten Fettzellen.

Das Fazit dieses Versuches war gigantisch:

Nicht die Genetik bestimmt den Menschen, sondern die Umgebung (hier Nährlösung).

Als Umgebung, was vielleicht etwas merkwürdig klingt, verglich er mit einem Fisch im Aquarium. Hier muss Wasser, Temperatur etc. für die Art des Fisches passen.

Beim Menschen gibt es 2 Arten von Umgebung, die letztlich über das Nervensystem die "Umgebungsbedingungen" mit Hilfe von Nervenimpulsen, Hormone usw. zur Zelle bringen.

Diese 2 Arten von Umgebungen sind Äußere und Innere Einflüsse (Informationen).

Wie kommen die äußeren Einflüsse von außerhalb des Körpers nun zu meinen Zellen?
Die Antwort ist relativ einfach: über das Nervensystem. Unsere Sinnesorgane (sehen, schmecken, riechen, hören, fühlen) landen in unserem Nervensystem (Gehirn) und werden dort interpretiert und entsprechende Reaktionen ausgelöst.

Stell Dir vor, Du siehst einen Menschen den Du liebst. Was wird wohl passieren. Glückshormone werden ausgeschüttet, genauso wie Wachstumshormone und viele mehr. Du wirst Dich energiegeladen fühlen usw..

In der nächsten Situation siehst etwas, was Dir Angst macht. Die Reaktionen werden total anders sein. Dein hormoneller Cocktail wird Dich auf Kampf oder Flucht vorbereiten.

Die inneren Einflüsse sind die Gedanken (Erwartungen, Glaubenssätze, Befürchtungen...).

Alleine die Gedanken bewirken vergleichbare Reaktionen wie die Äußeren.

So wie positive Gedanken (Placebo) Heilungsprozesse anstossen,
genauso können negative Gedanken (Nocebo) uns krank machen.


Was können wir aus dem Wissen über Placebo lernen?

  1. Krankheiten am besten vermeiden
    Negative Gedanken und Emotionen (Nocebo) durch Stress, Sorgen, negative Glaubenssätze usw. machen uns nicht nur mental schwach, sondern auch körperlich.
    Wir werden leicht krank und sind nur bedingt leistungsfähig.
    Wenn wir uns also von dem Gedanken lösen, dass wir an unserer Genetik nichts ändern können und alles 
    vorbestimmt ist, können wir anfangen unsere Zukunft aktiv zu gestalten.
  2. Selbstheilung aktiv unterstützen
    Wenn wir krank werden, dann stimmt etwas nicht an unsern äußeren und/oder inneren Einflüssen.
    Hier gilt es Abhilfe zu schaffen und damit in den positiven (Placebo) Modus zu kommen.
    Ein Knochenbruch heilt von selbst. Bist Du trotzdem gut drauf und hast Spaß, dann wird er schneller heilen.
    Studien zeigten, dass ca. 75 Prozent aller Erkrankungen auf Stress zurückzuführen sind.


Wichtig zu wissen

Es gibt unzählige Krankheiten, die nicht oder nur selten geheilt werden können.

Teilweise sind die Ursachen für die Kranheiten völlig unklar und die Menschen stehen unter jahrelangen Medikationen mit teils erheblichen Nebenwirkungen.

Medizin muß neu gedacht werden, um den Patienten echte Heilungschancen anzubieten.

Wenn Du Dich hier wiederfindest oder nicht in solche Situationen kommen willst, dann empfehle ich Dir unbedingt den unten verlinkten Kurs.

Warum?

Positives Denken funktioniert nur sehr bedingt.

Wir Menschen haben haben nicht nur ein Bewusstsein, sondern auch ein Unterbewusstsein.
Letzteres steuert alle Körperfunktionen und ist der Teil, der die äußeren und inneren Einflüsse entsprechend antizipiert und die Reaktionen auslöst.

Dieses Unterbewusstsein funktioniert nach festgelegten Regeln bzw.Programmen.

Diese Programme wirken wie eine Autokorrektur im Eingabeprogramm eines Computers oder Handy.

Du denkst (Bewusstsein), dass die Schlange vor Dir ungefährlich ist, aber die Autokorrektur (Unterbewusstsein) korrigiert dies in gefährlich.

Wir müssen also unsere Programme mit Überzeugungen, Glaubenssätzen usw. am besten nach unseren heutigen Vorstellungen, Wünschen und Träumen "umprogrammieren".

Steht da zum Beispiel "Ich liebe die Höhe und den Blick in die Tiefe", dann hast Du keine Höhenangst.
Wenn in Deinem Autokorrektur-Programm etwas anderes gespeichert ist, dann mußt Du das Programm entsprechend ändern.
Das geht und zwar in wenigen Minuten.


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