Die Lösung bei Schulterschmerzen

Sie kommen in meine Praxis und haben Schulterschmerzen. Mal schmerzt die Schulter mehr vorne, mal hinten. Manchmal ist die Beweglichkeit leicht, stark oder ganz eingeschränkt.

Viele Patienten haben ihre Schulterschmerzen schon lange. Obwohl sie orthopädische Hilfe in Anspruch genommen haben und obwohl sie schon verschiedene Therapien versucht haben. Von den Ursachen ihrer Beschwerden fehlt jedoch meist jede Spur.

Schulterschmerzen

Diagnose von Schulterschmerzen

Eigentlich sollte man davon ausgehen, dass das wichtigste bei Schulterschmerzen die Diagnose ist. Steht die Diagnose, dann kann man die richtige Therapie anwenden und die Schmerzen gehören bald der Vergangenheit an. Das wäre der Idealfall, denn genau hier fängt das Problem für den Patienten an.

 

Schulterschmerzen

Sie haben in der vorderen Schulter Schmerzen? Nach der DAVOS Methode (Da-wo´s-weh tut) wird nun mit allen diagnostischen Mitteln nach der Schmerzursache gesucht.

Problem Schmerzursache

Problematisch bei der Diagnose-Stellung ist die Tatsache, dass der Mediziner immer davon ausgeht, das eine Verletzung oder Schaden an Muskel, Band, Knochen, Nerv o.ä. zu einem Schmerz führt.

Umkehrschluss: Keine Schädigung o. Verletzung = kein Schmerz = keine Schmerzursache!?

Was daraus entstehen kann, ist zum Beispiel die Diagnose "Frozen Shoulder", was nichts anderes aussagt als "nahezu vollständige Bewegungseinschränkung im Schultergelenk" .

Ein Patient (männlich, 46 Jahre) kam in meine Praxis mit starken Schmerzen im linken Schultergelenk. Er hatte verschiedene Diagnosen von unterschiedlichen Orthopäden. Zwei Arthroskopien hat der Mann ohne ein Indiz über sich ergehen lassen. Die Ärzte meinten, man könne dann vielleicht mehr sehen. Dem war nicht so...

Um das Problem der Diagnose und damit auch der Therapie von Schulterschmerzen zu verstehen, müssen wir uns zwei Dinge bewusst machen:

  1. Gelenkschmerzen entstehen häufig nicht aus dem Gelenk selbst
    Tritt der Schmerz bei Bewegung oder einer (bestimmten) Haltung auf, dann liegt die Ursache meistens im muskulären Bereich. Der Hintergrund wird deutlich, wenn man sich eine Bewegung klar macht.
    Beugt man ein Gelenk, dann zieht die Beugemuskulatur einen Knochen zu sich heran, während sich gleichzeitig die Gegenspieler (Streckermuskeln) dehnen müssen. Hat einer der Beteiligten ein Problem seine Funktion auszuführen, dann entsteht ein unnatürlicher, gefährlicher Druck auf das Gelenk, der zu Schmerzen führt.
    Daraus kann auch ein dauerhafter Schmerz (in Ruhe und Bewegung) entstehen. Meist kommt es durch die unnatürlichen Druckverhältnisse zu mechanischen Reizungen mit Entzündungsprozessen (Schwellung, Rötung).
  2. Anatomisch wird die Lage des Schultergelenkes fast ausschliesslich muskulär bestimmt
    Die Beweglichkeit des Schultergelenkes ist vergleichbar mit der Hüfte. Großer Unterschied ist jedoch, dass bei der Hüfte der Oberschenkelknochen eine natürliche Führung in der Hüftpfanne besitzt.
    Im Gegensatz dazu hängt der Oberarmknochen neben dem Schulterblatt und wird nur von Muskeln und Bändern in seiner Position gehalten (deshalb kann man sich leicht das Schultergelenk auskugeln). Bestehen Probleme in der Muskulatur wie z.B. Verkürzungen, so wird damit nicht nur die Beweglichkeit eingeschränkt, sondern auch die Lage des Schultergelenkes.

Im folgenden kurzen Video sehen wir beispielhaft an einigen beteiligten Muskeln deren Zusammenspiel. Nur wenn alle beteiligten Muskeln einwandfrei funktionieren, kann die Haltung und Bewegung im Schultergelenk natürlich und schmerzfrei erfolgen.

Vielleicht ist Ihnen in dem Video aufgefallen, dass die dargestellte Muskulatur unterhalb des eigentlichen Schultergelenkes ist. Genau deshalb habe ich diese Muskeln ausgewählt.
Die Muskeln müssen sich beim Anhebern des Armes dehnen. Sind sie verkürzt, dann wird die Bewegung schmerzhaft.

Ist zum Beispiel die Brustmuskulatur verkürzt, dann erkennt man das an den nach vorne stehenden Schultern. Genau das ist bei vielen Menschen ein großes Problem. Wir halten oder führen unsere Arme den ganzen Tag vor den Körper, was nur durch ein Anspannen der Brustmuskulatur funktioniert. Ohne entsprechenden Ausgleich verkürzt diese Muskulatur Tag für Tag mehr und führt irgendwann zu Schulterschmerzen.

Umdenken bei Diagnose und Therapie

Die Auswirkungen der beiden oben beschriebenen Tatsachen auf Diagnose und Therapie von Schulterschmerzen sind enorm und mit der richtigen Therapie unglaublich.

Patienten fragen mich immer wieder, ob Sie Röntgenaufnahmen oder MRT Bilder mitbringen sollen. Ich verzichte darauf, denn die Schmerzursachen sind darauf nicht zu sehen. Typisches Beispiel ist der künstliche Gelenkersatz, wenn die Schmerzen nach OP und Reha oft höher sind als vorher.....an den Ursachen für das geschädigte Gelenk hat sich durch die OP nichts geändert.

Wieso berücksichtigen Therapeuten und Ärzte diese Zusammenhänge nicht?

Ich bin mir sicher, dass manche die Zusammenhänge sehen aber nicht über die diagnostischen oder therapeutischen Mittel verfügen. Wie erkennt man zum Beispiel eine verkürzte Muskulatur, wenn eine Bewegung schmerzbedingt auch nicht ansatzweise durchgeführt werden?

Viele Orthopäden würde ich als Chirurgen bezeichnen. Dort sind sie (hoffentlich) gut und können schier unglaubliches bewirken. Gibt es nichts zu operieren, dann bekommt der Patient in der Regel eine Schmerzmedikation und einen Überweisungsschein zur Physiotherapie.

Physiotherapie ist übrigens keine Therapie, wie der Name vermuten würde. Meist liegt der Fokus hier auf Bewegungsübungen, die plötzlich helfen sollen obwohl die Bewegung funktional nicht möglich ist.

Der "normale" Therapeut macht das, was seine eingesetzte Therapieform hergibt. Wenn es kein Therapieverfahren gibt, dass diese muskulären Einschränkungen diagnostizieren und therapieren kann, dann sind ihm hier die Hände gebunden.

Wie sieht die Lösung für Ihre Schulterschmerzen aus?

Im Grunde ist die Lösung relativ einfach. Wir brauchen eine therapeutische Möglichkeit, die den Zustand Ihrer Muskulatur testen kann und ggfs. den eingeschränkten Muskel in seiner Funktionalität wieder herstellen kann.

Stellen Sie sich vor, in einem Muskel wäre ein Knoten. Er ist dadurch kürzer und kann sich nicht mehr vollständig dehnen. Jede Bewegung, bei der dieser Muskel direkt oder indirekt beteiligt ist, funktioniert nicht mehr ohne Probleme zu machen.
Keine Dehnungsübung dieser Welt, keine Akupunkturnadel, Pulver, Tablette oder Globuli kann den Knoten lösen....außer der Muskel selbst.

Wenn man die Wirkungszusammenhänge innerhalb des Muskels kennt, kann man den Muskel dazu bringen, diesen Knoten selbst zu lösen.

Ich habe eine Therapie entwickelt, die genau dies tut. Seit einigen Jahren setze ich diese Technik mit unglaublichem Erfolg in meiner Praxis ein.

Viele Patienten fahren hunderte von Kilometern, um sich von mir behandeln zu lassen.. Ich finde es traurig, dass das notwendig ist. Deshalb habe ich Videokurse entwickelt, mit denen Sie eine Selbsttherapie überall und jederzeit durchführen können.

Damit jeder Mensch die Chance auf diese unglaublich wirksame Therapie hat, habe ich Selbsttherapie Videokurse entwickelt. Damit bekommen Sie alles an die Hand, was Sie für eine Selbsttherapie benötigen.

Das Feedback zu den Selbsttherapie Videokursen unterstreicht die Erfolge, die mit dieser Therapie auch für den Laien machbar sind.

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